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Elecraft K3
Der Elecraft K3 ist ein Transceiver, der den Vergleich mit Flaggschiffen der grossen Hersteller nicht zu fürchten braucht. In vielen Tests zeigt dieser Transceiver ihnen sogar den Meister. Dabei ist das Gerät immer noch handlich geblieben und komplett modular ausgelegt. Fast für jedes Bedürfnis und Budget lässt sich so ein High-Performance Transceiver zusammenstellen. Der Funkamateur hat die Wahl, das Gerät fertig gebaut oder als modularer Kit im Selbstbau zu erstehen. Dabei sind die Zeiten vom Verlöten von Wiederständen, Kondensatoren, Spulen und so weiter komplett vorbei. Die Komplexität und die heutige SMD Technik verunmöglichte es, den K3 als Bausatz wie der K2 anzubieten. Die Chance, dass der Transceiver je laufen würde ist zu klein, die Fehlerquellen zu gross nud SMD Löten ist nicht jedermanns Sache. Somit hat sich Elecraft entschieden, die Baugruppen fertig gelötet, kalibriert und getestet auszuliefern. Der Zusammenbau besteht also hauptsächlich noch im Montieren von mechanischen Teilen wie Gehäuse oder Platinen sowie Stecker und so weiter. Es muss nicht mal mehr gelötet werden, alles wird gesteckt.
Der K3 der hier vorgestellt wird, wird mit diversen Filtern (inkl. AM und FM Filter), sowie 2. Subreceiver, 100W Option, automatischer Tuner, ZF Ausgang mit Transverter Interface (benötigt auch für Panorama Adapter) Digitalem Sprachrecorder und RX Bandpass Module für nicht Amateurfunk Frequenzen aufgebaut. Weiter wird der passende Panoramaadapter und die Verstärkerstufe KPA500 (500W+) dazukommen. Daraus entsteht eine schöne und vorallem auch leistungsfähige Linie, die K-Linie. Über den K3 findet man auf dem Internet diverse Testberichte. Dass der K3 bei fast allen DX-Peditionen eingesetzt wird, beweist seine hervorragenden Eigenschaften, nebst den kleinen Abmessungen eben auch die technische Grösse. Doch dies hat natürlich auch seinen Preis. Das ganze System kostet zwar nich soviel wie ein "Flaggschiff" vor allem beim aktuellen Dollar, aber man bekommt dann auch ein System das eigentlich alles beinhaltet was der ambitionierte Funkamateur benötigt. Und sind wir ehrlich, die 3dB weniger am Output gegenüber einer 1kW PA kann man wohl meistens sowieso vergessen. Und es sind nich mal 3dB, denn die KPA500 soll 600 bis 700W machen. Wie das Signal beim 500+ Watt aussieht, werde ich dann analysieren. Doch die knapp 12kg für die KPA500 macht diesen Verstärker auch transportabel ohne Rückenschaden. Schade, dass Elecraft das Netzteil mit einem Ringkern Trafo ausgerüstet hat und nicht auf heutige Schaltnetzteil technologie zurückgreift. Da hätte massiv an Gewicht gespart werden können. Doch dafür gibts auch Gründe, so ein lineares Netzteil hat natürlich auch seine Vorteile und man braucht weniger Aufwand um irgendwelche Störungen aus dem Netzteil zu beseitigen.
HB9TRT, 20. September, 2011 |